Deutsche Kreuzfahrer Terroristen?
Verfasst: 27.10.2011, 18:17
Mit einem deutschen Kreuzfahrtschiff besuchte ich in diesem Monat die Inseln Terceira, São Miguel und Madeira. Die Passagiere an Bord des Schiffes waren fast ausschließlich ältere Deutsche.
Auf Terceira gab es keine Kontrollen, wenn die Fahrgäste wieder zurück zum Schiff wollten. Auf Madeira musste man den Personalausweis und die Bordkarte vorzeigen. Auf Sao Miguel aber wurden in den Portas do Mar sowohl das Handgepäck wie auch die Passagiere gescannt. Piepte es, erfolgten sorgfältige Körperabtastungen wie im Flughafen. Unter den Gästen war ein pensionierter Direktor der deutschen Bundespolizei. Er war in einem Gespräch mit mir sehr erbost: Man vermisse hier jeden Instinkt. Es sei unvorstellbar, dass die Kontrolleure in jedem deutschen Senior einen Terroristen vermuteten.
Und noch etwas: Zur Kontrollstation führten sowohl eine Treppe wie auch ein Aufzug. Wer in der langen Schlange einen Platz im Aufzug erwischte, hatte Glück: Er stand unten direkt vor der Kontrolle. Wer aber auf der Treppe stand, und das waren die meisten, musste sich Stufe für Stufe hinunterkämpfen. Hier sollte man bei großem Andrang den Aufzug nur für Behinderte zulassen.
Auf Terceira gab es keine Kontrollen, wenn die Fahrgäste wieder zurück zum Schiff wollten. Auf Madeira musste man den Personalausweis und die Bordkarte vorzeigen. Auf Sao Miguel aber wurden in den Portas do Mar sowohl das Handgepäck wie auch die Passagiere gescannt. Piepte es, erfolgten sorgfältige Körperabtastungen wie im Flughafen. Unter den Gästen war ein pensionierter Direktor der deutschen Bundespolizei. Er war in einem Gespräch mit mir sehr erbost: Man vermisse hier jeden Instinkt. Es sei unvorstellbar, dass die Kontrolleure in jedem deutschen Senior einen Terroristen vermuteten.
Und noch etwas: Zur Kontrollstation führten sowohl eine Treppe wie auch ein Aufzug. Wer in der langen Schlange einen Platz im Aufzug erwischte, hatte Glück: Er stand unten direkt vor der Kontrolle. Wer aber auf der Treppe stand, und das waren die meisten, musste sich Stufe für Stufe hinunterkämpfen. Hier sollte man bei großem Andrang den Aufzug nur für Behinderte zulassen.