Sie hat ein bewegtes Leben hinter sich und gehört inzwischen mit 68 Jahren zu den ältesten Kreuzfahrtschiffen der Welt, die „Azores“, das „neue“ Kreuzfahrtschiff.
Gebaut wurde sie 1946 als „Stockholm“. Im Jahre 1956 brachte sie bei einer Kollision die „Andrea Doria“ zum Sinken; 51 Menschen starben. 1960 wurde sie an die DDR verkauft und kreuzte dann mit bis zu 568 Bürgern der DDR, in der Regel Mitgliedern des FDGB, über die Weltmeere. Noch vor der Wende kam sie nach Norwegen und diente als „Fridtjof Nansen“ als Asylantenunterkunft. Doch 1992 wurde sie wieder aufgehübscht und 2004 komplett erneuert. Seit diesem Jahr 2014 fährt sie als Drei-Sterne-Schiff und mit dem neuen Namen „Azores“ , eingerichtet mit 277 Kabinen für 550 Personen, für die deutsche Ambiente-Kreuzfahrten. Trotz ihres Namens wird sie in diesem Jahr nicht die Azoren anlaufen.
Und was mich wundert: Warum gibt es keine azorianische Reederei, die ein Schiff mit diesem Namen getauft hat?
hjh
Von der „Völkerfreundschaft“ zur „Azores“
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